spätsommer/frühherbst

Ich liebe diese Zeit, in der es weder kalt noch warm ist und das Wetter sprunghaft, in der überall Kreuzspinnennetze hängen, die ersten Birkenblätter gelb werden, die Sonne mit uns aufsteht oder sogar schon etwas später. Es ist toll. Und ich habe gerade mit Faszination über Giuseppe Arcimboldo gelesen, der als Maler und Musiker versucht hat, für diese beiden Kunstarten ein übereinstimmendes logisches System zu finden und anzuwenden. Oder, wie Schubert angeblich sagte: Fis ist grün. In meinem Kopf ist es zwar strahlend weiß, erst g ist grün, aber was soll´s.
Außerdem habe ich endgültig The Shins für mich entdeckt und will endlich nachholen, was ich nach dem Urlaub angekündigt hatte und etwas von meiner dortigen Lektüre erzählen:
Ich habe „Enter the Earth“, das erste Buch der Reihe „Gaia Girls“ gelesen. Es ist ein, naja, nicht direkt Plagiat (räusper) aber schon eine sagen wir mal eindeutige Wiederaufnahme der Captain Planet – Grundidee. Bei Gaia Girls gibt es 4 Mädchen, die dem Leser im Verlauf von 4 Büchern einzeln vorgestellt werden. Danach sollen noch 3 weitere Bücher folgen, in denen die Mädchen gemeinsam für die Rettung der Erde und der Umwelt kämpfen. Jedes Mädchen hat ein besonderes Verhältnis zu Gaia, Mutter Erde, die mit ihm auf besondere Art in Kontakt tritt, und jedes hat besondere Kräfte im Umgang mit einem der 4 Elemente. Im ersten Buch geht es um Elizabeth, die auf einer Farm im Staat New York aufwächst. Ihre Eltern sind Biobauern und müssen sich im Laufe des Buches mit einem Großkonzern, der Schweinemastanlagen betreibt, herumschlagen. Elizabeth begegnet Gaia in Form eines Otters und lernt, durch Bäume zu reisen, was ich eine ziemlich coole Idee finde. Ich habe das Buch als englisches Taschenbuch bei Amazon UK bestellt, weil´s einfach preiswerter war. Da es ein Kinder- und Jugendbuch ist, ist auch die Sprache entsprechend klar und einfach und so macht das Lesen auch Spaß und das Buch liest sich schnell weg, wenn man kein Profidolmetscher ist. Die Personenbeschreibungen, die zwischenmenschlichen Liebenswürdigkeiten und Probleme, die politischen und wirtschaftlich-ökologischen Kritikpunkte sind zwar kindgemäß, aber nicht naiv dargestellt, und gleichzeitig ist der Verlauf der Geschichte wirklich spannend; daher hat es mir, trotz Kinderbuch, total gut gefallen. Wenn meine derzeit noch kleinen Nichten im Lesealter sind, kriegen sie von mir auf jeden Fall diese Bücher übergeholfen.
Das zweite Buch der Reihe, in der es um ein japanisches Mädchen mit speziellen Wasserkräften geht, ist schon erschienen, ich wollte es mir aber bisher noch nicht leisten. Es kommt aber sicher bei irgendeinem Verwandten auf meinen Geburtstagswunschzettel, ich möchte die Reihe unbedingt weiterlesen.

Außerdem habe ich eben eine neue Beitragskategorie angelegt mit dem Namen „Hummeln“. Darunter fallen alle für mich besonders wichtigen, besonders schönen und bemerkenswerten Dinge und Ereignisse.

Ach ja, die Gaia Girls haben ein ziemlich schönes Weblog.

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