Winter

Heute war ich auf Wintersafari mit der Kamera. Der neuen. Digitalen. 😀

Ich liebe den Winter, zumindest seine schönen Seiten. Aber nun ja, ich liebe jede Jahreszeit mit ihren schönen Seiten. Zu den schönen Seiten des Winters gehört neben diesem wahnsinnig klaren Licht, wenn man denn mal einen Sonnentag wie heute hat, auch das genußvolle Zelebrieren der Einsamkeit und des Alleinseins, das die Pflanzen in dieser Zeit für mich ausstrahlen.
Als besonderes Geschenk habe ich gleich am Anfang meiner Safari, als ich eine Gruppe Birken fotografierte, den ersten Zweig für meine Oghamstäbe gefunden. Ich hatte dieser Gruppe Birken vor ein paar Tagen Bescheid gegeben, daß ich bald einen brauchen würde, und siehe da, er hing bereits abgebrochen auf Gesichtshöhe in einer Astgabel und lächelte.

Hier also die Ausbeute:

Dieser fantastische Baumstumpf erinnert mich an ein Wurzelwesen – wie eine knorrige Venus von Willendorf.

Die nächsten beiden Bilder saßen im selben Baum. Meine spontane Assoziation waren die drei Nornen und Odin, auf einem winterlichen Ausflug.

Und hier nun verschiedene Arten winterlicher Einsamkeit, die ich so schätze:

knorrig

würdevoll

elegant

kontemplativ

und zart

Wie man deutlich merkt, bin ich ein großer Fan von Nahaufnahmen.

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3 Kommentare to “Winter”

  1. Wunderschöne Bilder hast du gemacht. Mit Nahaufnahmen habe ich immer zu kämpfen, die werden bei mir sehr leicht unscharf. Ich finde auch, dass die Schönheit im Detail liegt 🙂
    LG Alruna

  2. Haaaaaaaach, das Winterlicht.
    Herrlich!
    Der Baumstumpf ist phantastisch und – sind das Nebelkrähen?
    Ich liebe sie, aber hier sieht man sie überhaupt nicht. Die einzigen, die mir begegnet sind, waren in Irland oder eben auf „anderer Ebene“.

  3. Danke Euch beiden! Ja, das mit den Nahaufnahmen ist so eine Sache… Ich hatte ein tolles Tele-Makro-Objektiv, das ist zwar ein schwerer Klopper, aber oft nötig, wenn man die Tiere, die man haben will, nicht verschrecken möchte. Ein Teil der Motive fand sich in einer winterlich-verwaisten Kleingartenanlage; da hatte ich den Maschendrahtzaun zum abstützen. Ich lege nachher noch ein paar Bilder nach.

    Und: Ja, das sind Nebelkrähen. Sie sind hier häufig und fressen derzeit den kleinen Singvögeln ständig das Vogelfutter weg. 🙂 Mein Vater schimpft immer und versucht sie zu verscheuchen, und meine Mutter sagt immer, daß die armen Krähen doch auch was zu essen bräuchten. 😀 Überhaupt gibt es hier recht viele Krähenvögel, auch Raben und Elstern.

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