/ zu Hause ankommen

Nach etlichen Vorbesitzern ist mein Hund also im Alter von 3,5 Jahren zu mir gekommen. Er glaubte zunächst nicht, daß ich seine Endstation werden würde, sondern war erstmal sehr distanziert. Nach 2 Wochen waren wir zu einem Familiengeburtstag eingeladen. Meine Familie ist recht groß, und auch er Garten, in dem wir feierten, war recht groß. Und da er vollständig umzäunt war, ließ ich den Dicken (damals wirklich noch richtig fett) einfach von der Leine und mischte mich unter die Leute. Meine Mutter nahm sich im Laufe des Nachmittags mal die Leine und ging mit ihm eine Runde um den Block, während ich mit ein paar Verwandten Tischtennis spielte. Wie ich später von ihr erfuhr, lief der Spaziergang folgendermaßen ab: Hund läßt sich willig an die Leine legen und bis zum Gartenzaun führen. Hund läßt sich widerwillig um den Block hinter der Mutter herziehen. Hund erkennt auf dem Rückweg die Straße wieder. Hund gerät in Aufregung und läuft im Trab bis zum Gartenzaun. Mutter öffnet Gartentor, Hund sieht mich ganz hinten im Garten und hirscht los wie ein Irrer. Mutter fliegt der Länge nach auf die Nase.

Alles, was ich damals mitgekriegt habe, war, daß mein Hund sich offensichtlich freut, mich zu sehen. Was mich wiederum freute, denn endlich war die Distanz überwunden. Den ganzen Tag wich er nicht mehr von meiner Seite, und bis heute läßt er mich nicht einmal alleine auf’s Klo. 😀
(Ich weiß natürlich auch, daß das nicht die bloße Liebe ist, sondern daß er glaubt, als Rudelführer sein Rudel kontrollieren zu müssen, aber who cares.)

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