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10. Februar 2010

/ kleines Hundewörterbuch

Die meisten dieser Begriffe hat der Hund in wenigen Tagen, wenn nicht Stunden, gelernt und zielstrebig (außer „Fuß“) angewendet.

Napf
Fressen
Leckerli
Dröpsel
Ohr
Schweineohr
Möhre
Apfel
Keks
Kong
(Das Interessante ist, daß man ihm einen Körb Äpfel, eine Tüte Möhren und einen Sack Schweineohren zeigen könnte, und wenn man sagen würde „Nimm Dir eine Möhre“, würde er sich eine Möhre nehmen.)
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Spazierengehen (Hund rast zur Tür und bringt einen Schuh, zwischendurch ein bißchen Tanzen und Springen)
Bring (einen Schuh) (Hund bringt einen Schuh. Oder ein Schweini. Oder den Ball. Oder den Tiger.)
Bring den anderen Schuh (Hund bringt irgendwas anderes. Oder auch den anderen Schuh.)
Komm (Geschwindigkeit der Ausführung erhöht sich radikal, wenn man dazu mit einer Plastiktüte raschelt.)
Sitz
Platz
Rolle
(diese 3 gehören zusammen – setzen, hinlegen, Rolle seitwärts, erwartungsvoll gucken)
Hierher (mit Rascheln sehr schnell, sonst auch okay.)
Bleib (schweeeer. Was macht die Mutti da ganz alleine in der Küche? Ich geh doch mal lieber vorsichtig durch den Türspalt gucken.)
Hopp (und schwupp ist der Hund auf dem Sofa.)
runter (und schwupp ist er wieder runter.)
Fuß (heißt auf deutsch: Du hast die letzten 4 Kilometer so an der Leine gezogen, daß meine Finger abgestorben sind, jetzt reicht’s. Wenn Du jetzt nicht neben mir gehst, hebe ich Dich hoch und trage Dich nach Hause.)
Halt (an der Ampel)
Winken gehen (wir rasen ins Wohnzimmer, er springt auf Papas Stuhl und guckt aus dem Fenster, bis Papa vorbeikommt. Oder eine Katze. Oder Irgendwas anderes Interessantes.)
Pfötchen (Er ist Linkspföter)
Das andere Pfötchen (Aahh, schon besser.)
Kommst Du mit? (Gleiche Reaktion wie Spazierengehen.)
Willst Du …? (sofortiges Tanzen auf der Stelle – er will immer. Egal, was es ist.)

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