/ Gecko

Ein Hund, der sich hinlegt, um sich auszuruhen, legt meistens den Kopf auf die eng nebeneinander liegenden Vorderpfötchen und rollt den Hintern ein bißchen herum, so daß er auf einer Hüfte liegt. Wenn er völlig das Interesse an seiner Umgebung verliert und lieber ein bißchen schlafen möchte, nimmt er oft die Haltung ein, die von Gaspode, dem genialen Straßenköter aus Terry Pratchetts Feder, zynisch „Treuer-Freund-preßt-Nase-an-Arsch“ genannt wird. (In „Der fünfte Elefant“, fantastisches Buch, wenn man Kommandeur-Mumm-Fan ist wie ich.)
Sagt man einem Hund Platz, er will aber trotzdem schnell aufstehen können, dann macht er erst Sitz und legt sich dann längs hin, Hinterbeine unter dem Hintern, Vorderpfoten unter der Schnauze, der ganze Hund eine Linie.
Ist so ein Hund nun unglaublich fett, gibt es da eine große Schwierigkeit zu bewältigen: die Beine gehen nicht unter den Bauch. Wo ein Körper ist, kann nunmal kein zweiter sein, und wo vor 3 Jahren Felix‘ Schwabbelmasse war, konnten die Beine eben nicht hin. So passierte der „Gecko“. Der Hund macht Platz, die Beine liegen aber nicht unter dem Körper bzw. der Schnauze, sondern rechts und links daneben, so daß er wie eine steinzeitliche Höhlenmalerei eines Wesens aussieht, an dessen Gliedmaßen man Saugnäpfe vermuten würde.

Hier mal zum Vergleich:

entspannte Aufmerksamkeit:

Treuer-Freund…:

Fette Rolle / Gecko:

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