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17. Februar 2010

Felix

Dieser Kummer ist unvorstellbar allgegenwärtig. In jedem Geräusch höre ich den Hund. Jeder Alltagsgegenstand weckt eintausend Erinnerungen. Und ich schäme mich, Erinnerungen zu sagen, da ich die Wärme seines Fells und die Form seiner Schnauze, die Pfötchenballen und den Knubbel am Hinterkopf noch fühle, als wäre er wirklich hier bei mir. Manchmal fühlt es sich an, als wäre er noch da, und wenn ich dann den routinierten alle-paar-Minuten-geht’s-dem-Hund-auch-gut?-Kontrollblick werfe, ist das Sofa leer. Es ist einfach schrecklich und zerreißt mir das Herz.
Ich will wieder diese Schnauze kraulen. Jetzt, sofort!

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