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21. Februar 2010

Februar

Heiß-kalt geht es bei uns zu. Besonders schöne und besonders traurige Momente wechseln einander ab. Jeden Tag fehlt uns Felix in der einen oder anderen Situation, und wir versuchen, nicht ständig daran zu denken, wie es wäre, wenn er gerade jetzt seine Schnauze in unserem Schoß hätte oder so. Manchmal kommt es uns noch so vor, als müßten wir nur die nächste Tür öffnen, und er würde begeistert wedelnd dastehen und sich wundern, warum wir ihn die ganze Zeit dort vergessen haben.
Gestern habe ich mit meiner Mutter alle alten Spielzeuge, Leinen, Geschirre und Näpfe abgeschrubbt und dann noch mit dem Dampfreiniger keimfrei gemacht. Die Sachen sind jetzt innerfamiliär verteilt, bis auf ein Hundenetz mit Schraubhaken für’s Auto und eine Kette für den Hals, die wir nur sehr kurz benutzt haben, weil das so ein Würgehalsband war. Wenn also jemand Bedarf hat – bitte melden.

Und jetzt noch das Kalenderbild für den Februar, daß ich Euch Anfang des Monats schuldig geblieben bin:

Naja, ist wirklich nicht so doll.

Heute habe ich begonnen, ein Chache-Coeur zu stricken. Ich habe vor einigen Tagen im Schlecker Wolle entdeckt mit 28 % Wollanteil, also fast echt. Faßt sich sehr schön an und hat schöne gemauschelte Farben: ich habe je 3 Knäuel Herbstgelb mit rot-blauen Fäden und Grün mit gelb-blauen Fäden gekauft. Mal sehen, ich glaube für das Cache-Choeur reichen die 300 Gramm nicht, vielleicht gehe ich nächste Woche nochmal hin und hole Nachschub. Das ist eine super Sache mit dem Stricken – man muß sich konzentrieren und es entstehen wunderschöne Dinge dabei. Also folge ich dem Rat meiner Schwester B und mache jetzt erstmal alles, was mir in der Seele gut tut.
Und jetzt kommt auch gleich mein Bruder mich abholen, ich fahre mit zu ihm und trinke mit seiner Familie Kaffee, bevor ich heute Abend arbeiten gehe.

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