meine Woche

Montag: Mittags eine Sendung Reiki erhalten, die mir wirklich gut getan hat. (DANKE!) Zur Feier des Anlasses habe ich eine Kerze gestaltet, die erst partout nicht brennen wollte, dann aber noch sehr schön wurde:

Sowie meine wunderwunderschöne Räucherschale das erste Mal benutzt. Habe ich zum Geburtstag von Schwester B bekommen, die sie selbst getöpfert hat:

Da der Montag außerdem exakt einen Monat nach Felix‘ Tod war, war es ein etwas schwieriger Nachmittag.

Dienstag habe ich mit meinem Ensemble geprobt. Ha, davon habe ich glaube ich noch gar nicht erzählt: ich habe vor einem halben Jahr einen Chor gegründet. Es läuft ziemlich gut, ist eine echte Hummel in meinem Leben geworden. Jedenfalls haben wir uns entschlossen, aller Mitglieder Geburtstage abzufragen und dann immer ein Blümchen zu überreichen und ein Ständchen zu singen in der Probe nach dem Geburtstag. Jedenfalls stellte sich die Frage, wer immer die Blume besorgt. Mein Vater wollte es übernehmen und jedesmal eine Rose kaufen, was ich total blöd finde, denn erstens macht er das nur, weil es in seinem eigenen Chor so üblich ist („Über eine Rose freut sich jeder. Na, das kann ja dann der entscheiden, der die Blume kauft.“ grrr) und zweitens finde ich Rosen zu vorbelastet. Ich finde jahreszeitliche Blumen und ein bißchen Abwechslung viel schöner. Darüber werden wir leider nach dem nächsten Geburtstag streiten müssen, denn er wird sich wie immer über mich hinwegsetzen.

Mittwoch hatte ich einen längeren Arbeitstag. Nicht wirklich lang, aber länger, als meine halbe Stelle normalerweise vorgibt. Daher war ich ein bißchen müder als sonst, als ich am

Donnerstag Vormittag mit 2 Freundinnen zum Singen verabredet war. Die eine wollte mich nach ihrer Nachtschicht mit dem Auto abholen, so daß wir zusammen zur anderen fahren. Ihre Schicht dauerte fast eine dreiviertel Stunde länger als geplant, was mich in die dumme Lage versetzte, morgens im wundervollen warmen Sonnenschein zu stehen und 20 Minuten zu warten. Da kamen ganz viele Leute mit Hund vorbei, und mir wurde immer schwerer und trübsinniger zumute, und endlich schlich ich zurück in meine Wohnung, drückte ein paar Tränchen und vermißte Felix wie wahnsinnig. Als meine Freundin mich schließlich abholte, verbreitete ich noch etwas Salzwasser in ihrem Mini, aber das Singen zu dritt dann tat mir wirklich gut. Als wir uns wieder verabschiedeten, fragte die andere Freundin prompt nach Felix. Ich erzählte ihr, daß er gestorben ist, und sie erzählte, daß sie das gut nachfühlen kann, denn sie hängt in ähnlicher Weise an ihren Haus- und Hoftieren und knabbert immer noch daran, daß im Herbst ihr Lieblingshuhn vom Fuchs geholt wurde.

Freitag war ein Fuchs im Innenhof unserer Arbeitsgebäude und suchte sich lecker Futter in den Mülltonnen. Zum Mittag fuhr ich zu meinem Vater und bepflanzte Felix‘ Grab mit irgendwelchen bunten Schwertelblumen und Maiglöckchen. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wuchs mein Cache-Coeur erheblich, denn meine Strickgeschwindigkeit erhöht sich langsam. Wie Ihr seht, habe ich ein neues Cache-Coeur angefangen, in grün diesmal. Es ist dieselbe Wolle, nur mit einem wunderschönen Grasgrün als Grundfarbe mit blauen und ockergelben Zusatzfäden.

Das Muster ist eine Art verschränktes Kreuz, ausschließlich aus Rechts- und Linksmaschen gemacht ohne Schnickschnack. Wenn ich mit der nächsten Musterrunde durch bin, werde ich mal die Wolle mit der gelben Grundfarbe, die ich für das erste Cache-Coeur verwendet habe, benutzen, um das Muster abzusetzen.

Jetzt packe ich das Strickzeug ein, nehme mir ein Stück Fladenbrot mit Frischkäse und einer Tomate mit, putze Zähne und fahre wieder zur Arbeit. 40 Minuten im Zug = 2/3 Muster. 🙂

Achja: Und ich habe mich entschlossen, eine weitere Blogkategorie einzuführen: „Was ist eigentlich…“. Darin werde ich Sachen erklären, die ich wissenswert finde, Sachen, von denen ich keine Ahnung habe, die ich aber witzig finde, und Sachen, die mir zufällig begegnen und spontan faszinieren. Fange ich aber erst morgen an.

Habt ein schönes Wochenende!

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2 Kommentare to “meine Woche”

  1. Das sind aber wirklich ein paar schöne Sächelchen. 🙂
    Die Kerze ist klasse!

    • Näch? Die gab’s mal im Abverkauf von Ikea, wo lauter Kerzen herumstanden, deren Dochte entweder zu kurz waren oder ganz fehlten oder die sonst irgendeine Beschädigung hatten. Ich fühlte mich wie in einer Lagerhalle für ungeliebtes Spielzeug und natürlich habe ich versucht, möglichst viel zu retten. 🙂 Ab und an höre ich von meinem Freund sowas wie „man sollte meinen, Du hättest Dein Ziel, das größte Kerzendepot der Welt aufzustellen, schon vor längerer Zeit erreicht…“ Dabei sind es erst drei randvolle Schubladen. Und was halt so herumsteht.

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