Was ist eigentlich…?

Die Kategorie ist hiermit eröffnet. Wenn jemand von Euch schon immer mal wissen wollte was das ist, und „das“ mit Musik zu tun hat, vorzugsweise klassischer, beantworte ich die Fragen gerne an dieser Stelle. Auch andere Sachen, die mich interessieren, werde ich mal kurz umreißen und würde mich dann freuen, wenn jemand von Euch, der da über fundiertere Informationen verfügt, seinen Kommentar hinterläßt. Heute geht’s los mit:

Was ist eigentlich ein Euphonium?

Dieses Ding habe ich nur gewählt, weil mir der Name gefällt. Ein Euphonium ist ein Musikinstrument, der dazugehörige Spieler heißt Euphonist. Das Wort Euphonium entstammt dem Griechischen und bedeutet „Wohllaut“ („eu“ = „gut“ oder „wohl“, „phonos“ = „Laut“ oder „Klang“), was gut paßt, da das Instrument mehr hält, als sein Anblick verspricht: es sieht aus wie eine etwas kleinere Tuba, klingt aber wie eine besonders weiche Posaune und kann auch, wie alle Blechblasinstrumente, ganz schön Pfeffer entwickeln.

Hier mal zum Vergleich:

Das rechts ist eine Tuba, das linke ein Euphonium.

Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden, als man unter Instrumentenbauern auf der Suche nach einem tieferen und weicheren Klang bei den Blechbläsern war. Überhaupt blühte das Instrumenten-Erfindungshandwerk im 19. Jahrhundert, das ist echt spannend nachzuvollziehen. Diese spezielle Erfindung wird dem Weimarer „Capellmeister Sommer“ und Adolphe Sax, dem Erfinder des Saxophons, zugeschrieben.
Der Tonumfang eines Euphoniums entspricht in etwa dem einer Posaune, es gibt aber in den Randlagen, speziell in der Tiefe, Unterschiede: Während Posaunen durch den Zug in praktisch allen Lagen nicht nur chromatisch, sondern sogar glissando spielen können, können das unter den Euphonien nur die mit eingebautem Kompensationsventil. Also, glissando gar nicht, aber chromatisch. Ansonsten funktioniert eine chromatische Tonfolge erst oberhalb des Pedalregisters, also dort, wo die Obertöne durchgehend chromatisch sind.

So, genug der grauen Theorie, hier mal zwei Musikbeispiele. Das erste ist klassisch bis schmalzig, ein Stück Filmmusik:

Und das Zweite wollte ich Euch nicht vorenthalten, trotz der minder guten Klangqualität:

Und ich back mir jetzt ein Brötchen auf und gehe heute mal schon am Vormittag arbeiten. Habt einen schönen Tag!

(Quellen: Wikipedia Englisch, Wikipedia Deutsch, Bild oben von Elf, WikiAdministratorin)

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3 Kommentare to “Was ist eigentlich…?”

  1. Ui, klasse.
    Ich mag die neue Kategorie.

  2. 🙂 Das sagst Du doch nur wegen dem Foto mit den puscheligen Hüten… 😀

  3. Neeeeeee….die Typen unter den puscheligen Hüten sind nicht so mein Fall. 😀

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