April April! (Was ist eigentlich…?)

Und ich maaag den April. Er ist wunderbar launen- und wechselhaft, die Temperaturen steigen, das Grün grünt und das Bunt buntet…
Den komischen Knödel habe ich vor einigen Tagen an eine meiner innig geliebten Birken gehängt, als ich tatsächlich den ersten Storch in diesem Jahr auf einem Feld herumstaksen gesehen hatte.

Das Aprilbild meines Kreidekalenders:

Für mich ist er die perfekte Kombination aus heftigen, schwarzen Gewittern und zarten Frühlingstrieben. Womit ich Tulpen meine.

Und nach kurzer Nachforschung stelle ich fest, daß ich Euch auch noch das Märzbild schulde:

Und eigentlich hätte ich Euch hier gerne noch eines meiner absolut liebsten Lieder von den Wise Guys, wegen der Textzeile

„Wie ein Tag im April
läßt sie es scheinen und regnen,
Tag und Nacht begegnen sich in ihr.“

vorgestellt – aber stellt Euch vor, das gibt’s nicht bei Youtube. Sowas aber auch.

Statt dessen was Kleines zur Entspannung, wo man gar nicht auf den Text hören muß:

Und woher kommt der Aprilscherz? Laut Wikipedia gibt es den „Aprilsnarr“ schon seit dem 16. Jahrhundert. Als Grundlage für die jährliche Verklapsung leichtgläubiger Familienangehöriger werden die unterschiedlichsten Ereignisse angenommen: Der 1. April sei schon seit der Antike ein Unglückstag; Judas Ischariot sei an diesem Tag geboren worden oder Luzifer in die Hölle eingezogen; Die französische Kalenderreform, der zum Trotz der einige Menschen, die man dafür als „Narren“ verspottete weiterhin den traditionellen Jahresanfang am 1. April feierten und weitere politische Ereignisse und höfische Intrigen.
Wer, so wie ich, Aprilscherze auf dem Niveau von „Dein Hosenstall ist offen!“ doof findet, mag vielleicht trotzdem diese Beispiele für Aprilscherze:
Der Chaos Computer Club erklärte 2007, in der ELSTER Software sei ein Bundestrojaner gefunden worden, der private Daten an das BKA übermittle.
Im vergangenen Jahr meldeten gleich mehrere Nachrichtensender in gemeinsamer Absprache die Einführung der lila Plakette, die zur Benutzung von Frauenparkplätzen berechtigt.
Mein persönlicher Favorit: 2007 hieß es auf der Internetpräsenz der Tagesschau, die Titelmelodie werde ab sofort leider nicht mehr live vom Orchester gespielt, nur der Gong würde weiterhin von Hand geschlagen.

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