Wasser- und andere Vögel

Nachdem ich in meinen Suchbegriffen nun schon einige Zeit „Das Instrument in Alors on danse“ zu stehen habe, hier nochmal ganz konkret: Das Ding heißt Entenlocker und sieht aus wie ein Stück Staubsaugerschlauch mit Winkel oder wie eine abgebrochene Blockflöte. Gebt Entenlocker bei Google ein und Ihr findet außer jeder Menge Bildbeispiele auch Jagdbedarfsseiten und andere Bezugsquellen. Hier ist auch eine Bastelanleitung zum Nachmachen.

Heute früh sah es vor unserem Fenster so aus:

Ich habe vor einigen Tagen ein gekochtes Ei zerzupft und in diesen leeren Blumentopf gelegt, für die Elstern, die ja jetzt viel Eiweiß brauchen. Statt der Elstern kamen die Blaumeisen. Es war ohnehin nur noch das Eigelb da, also vielleicht haben sich ja auch die Elstern das Weiß geholt, aber diese kleinen runden Federbälle bewegten sich schon mit einem rechten Selbstbewußtsein. 😀

Und wir suchen weiterhin eine Wohnung. Wir haben eine sehr schöne Maisonette gefunden, die unsere Finanzen übersteigt und noch ein, zwei Nachteile hat. Gestern haben wir eine ganz tolle 4-Zimmer-Souterrain-Wohnung angesehen. Mir gefällt sie total. Kein Durchgangszimmer, eine ordentliche Küche, nicht mehr so ein enger Schlauch wie wir jetzt haben, schöne geölte Dielen, alles komplett weiß gestrichen, wodurch mir die niedrigen Decken gar nicht auffallen. Mein Freund findet die Deckenhöhe nicht so schön, aber mich stört es wirklich gar nicht. Die Gegend ist sehr ruhig, man ist in einer Minute zu Fuß im Wald oder in einer Minute mit dem Auto in der Innenstadt.
Außerdem träumen wir ja heimlich von einem kleinen Zuwachs unserer Lebensgemeinschaft: ein Geschirrspüler. Und da meint doch mein Arbeitskollege, mit dem ich mich über die Freuden und Leiden des Wohnungssuchens austausche, weil er grad in derselben Situation ist, er hätte einen kleinen Geschirrspüler übrig, denn er würde einen Großteil seines Hausrates abgeben. Ist das cool? Außerdem könnten wir seinen Kleiderschrank haben; wir haben nämlich denselben (ich nenne das beliebte Möbelhaus jetzt nicht), nur ist unserer sehr hoch und damit in einer so niedrigen Wohnung nicht aufbaubar.

Dann habe ich meine Mitarbeit im christlichen Jugendprojekt gestern endgültig beendet. I halt’s nimma aus. Dafür hat sich ein anderes Projekt aufgetan, das ein alter Kinderchorkumpel von mir organisiert: Weihnachtskonzert mit den Kindern aus dem Plattenbaughetto. Das Ganze wird kirchlich gestützt, finanziell ebenso wie räumlich, organisatorisch und moralisch, und gestern hatte ich ein Gespräch mit dem Kumpel und dem Pfarrer, der in diesem Ghetto arbeitet. Das wird bestimmt eine gute Sache. Außerdem suchte der Pfarrer noch jemanden zum Musikunterrichten in einer freien Schule, vielleicht ab dem nächsten Schuljahr und nur wenige Stunden auf Honorarbasis, aber das wäre mir ja ohnehin lieber. Montag habe ich ein Gespräch mit dem Direktor. Und: ebenfalls Montag bekomme ich ein Klavierschülerlein. Erst mal antesten, ob die Kleine da auch Spaß dran hat (es ist schon immer kein so gutes Zeichen, wenn das Kind sagt „ich will aber Gitarre lernen“ und Mutti dann auf Klavier besteht, weil schon eins da ist), wenn ich sehe, daß sie nur gezwungen wird, habe ich auch kein Problem, das zur Sprache zu bringen.

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