Schäfi-Nachtrag und Wölfe

Heute früh waren schon 3 Leute auf meinem Blog. Meine Güte, wie tapfer und treu… Oder vielleicht sind das die, die „Pädagogikschein“ (zum ersten Mal) und „Cache coeur stricken“ (immer und immer wieder) googlen? Also: guten Morgen, unbekannte fleißige Sucher. Möget Ihr auch etwas Hilfreiches hier finden. Ich blogge derweil mal weiter:

Ich hatte nach etlichen Versuchen, die Firma zu erreichen, die letzte Woche Schäfi abgeholt hat, Erfolg. Er wurde in ein Tierheim gebracht, wie ich befürchtet hatte, und der Mann am Telefon wollte mir nicht sagen, in welches, weil das seine Befugnisse überstiege. Also rief ich im Veterinäramt an, wie er mir riet. Doch leider wollte man mir auch dort nicht sagen, wo Schäfi sich derzeit aufhält – das wäre „im Rahmen des laufenden Verfahrens“ verboten. Im Rahmen des laufenden Verfahrens? Wow, die Nachbarinnen, die übrigens mittlerweile ausgezogen sind, scheinen da echte Probleme zu kriegen, denn offenbar wird keine Information über den Hund nach außen gelassen, weil er als Beweisstück gehandelt wird. Nun gut, das beruhigt mich jedoch wieder: zum einen ist er jetzt sicher und bekommt auch mal frische Luft, zum anderen steht er jetzt wahrscheinlich so im Fokus staatsanwaltlichen Interesses, daß er im Tierheim eine Vorzugsbehandlung bekommt. Das würde ich ihm ja wirklich gönnen.

Zum Trost waren wir vorgestern die Wölfe besuchen. Ihr erinnert Euch? Die wohnen einen Kilometer entfernt im Zoo und teilen sich ein Gehege mit den Braunbären. Man kann das Gehege von außen sehen, da der Zaun auf der anderen Seite einfach Wald hat. Also, ein schöner Waldspaziergang mit echten Wölfen, obwohl man zur Seelenhygiene schon sehr darauf achten muß, den Zaun innerlich auszublenden.
Es gibt sie in weiß und in braun. Die weißen Wölfe sind, glaube ich, Polarwölfe, die braunen sind die „normalen“ Canis lupus. Die weißen sind sehr elegant und hochbeinig, sehr schmal im Körperbau und mit langen Nasen. Und anfangs fanden sie uns Zaungäste nur mäßig spannend:

Ja, Mama Wolf hat sich durch uns nicht einmal von ihrem abendlichen Yoga abhalten lassen:

Doch die beiden anderen Wölfe kamen auch schonmal an den Zaun gucken. Einer hatte leider eine kleine Entzündung am Auge, aber die Tierpfleger können in dem Gehege ein- und ausgehen, das stört die Wölfe gar nicht, und kümmern sich sicher.

Und jetzt werde ich mir zum Einkaufen gehen Gummistiefel anziehen, denn es pladdert, wie man hier sagt, wie verrückt. Und blitzt und donnert… ich liebe dieses Wetter. 😀
Habt ein wolfiges Wochenende!

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3 Kommentare to “Schäfi-Nachtrag und Wölfe”

  1. Ebenfalls ein wolfiges Wochenende 🙂
    Wir haben auch grade Gewitter bei Sonnenschein – sehr seltsam fühlt sich das an…
    LG Alruna

  2. Ich schwelge ja immer in Regen, und gerade auch in so richtig dicken Gewittern. Ich mag das total. Früher im Internat sind wir manchmal extra bei solchem Wetter möglichst wenig bekleidet hinausgegangen und haben im Regen getanzt und gesungen. Dort konnte es auch im Frühjahr manchmal derartig gießen, daß die Straßen in wenigen Minuten knöcheltief unter Wasser standen – und dann ging es noch stundenlang weiter. Und danach sind wir mit den Klamotten am Körper (die waren ja dann schlammig 🙂 ) in die Gemeinschaftsdusche und haben schön heiß geduscht. Haaach, das sollte ich wirklich mal wieder machen… Leider hat’s hier schon wieder aufgehört.

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