Freitags-Füller und Wölfe

Heute mal ein Freitags-Füller von den scrap-impulsen.

1. Wenn ich morgen im Lotto gewinnen würde, (ich gehe von einer gigantischen Menge Geld aus) würde ich vor Schreck erstmal weitermachen wie vorher. Dann das Auto vom Schatz abbezahlen. Dann einmal gaaaanz tief durchatmen und das schuldenfreie Gefühl genießen. Dann auf die langsame und gründliche Suche nach dem Haus am See gehen. Und vor allem: reisen. Aquamarine in England besuchen und Euch Mädels in Köln und Karlsruhe, und zwar regelmäßig. Und ich könnte jetzt noch ewig weiterschreiben.

2. Sturm ist das Beste an kalten Herbstabenden .

3. Im Kino war ich schon ewig nicht mehr.

4. Ich sollte einen Haufen Wäsche bügeln, aber ich habe keine Lust dazu.

5. Zum Wachwerden brauche ich viel Zeit.

6. Ich esse definitiv zuviel Schokolade.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Sonnenblumenkernbrot, morgen habe ich Arbeit geplant und Sonntag möchte ich WoW spielen und Alexis‘ Schattenbuch anfangen!

Gerade eben waren wir wieder bei den Wölfen. Die Außenseite des Geheges ist so 50 Meter lang etwa. Hinter dem Zaun ist ein Meter freier Waldboden, dann kommt ein zweiter, höherer Innenzaun. Und auf halber Höhe der Gehegelänge steht das Häuschen, in dem die Wölfe (und vermutlich der dicke Braunbär) schlafen, daran vorbei kommen sie nur an der zaunabgewandten Seite. Nun ist es so, daß wir immer wieder hingehen und mit den Wölfen „spielen“: Wir rennen am Zaun hoch und runter und animieren sie, mit uns zu laufen. Da stehen sie total drauf! Anfangs brauchten sie eine Weile, um zu begreifen, daß sie um das Haus herum laufen müssen, um wieder bei uns anzulangen. Heute standen sie schon erwartungsvoll da, und als wir nicht gleich losrannten, fingen zwei zu mieksen an. Sie wollen spielen! Und das bestätigt mich in meiner Meinung über das Spiel als Grundbedürfnis.
Vorgestern Abend waren wir auch da, und da hatten sie gerade keine Zeit für uns: Resteessen war angesagt. Im Gehege lagen neben dem Häuschen lauter Brötchen, und die Wölfe taten sich daran gütlich. Ich weiß zwar nicht, wieso ihnen ausgerechnet totes Weißmehlzeug verabreicht wird, aber womöglich wissen die Tierpfleger da mehr als ich. Jedenfalls legte einer der kleineren braunen Wölfe sich mit einem Brötchen zwischen den Pfötchen gemütlich auf den Waldboden und begann zu fressen. Da nahm sich einer der hochbeinigen weißen Wölfe ein Brötchen mit zu dem braunen Kollegen, legte es auf dessen Rücken ab (!), stemmte es dort mit einer Pfote fest und fraß auf diese Weise. Living Table. Beide Wölfe fraßen mit großer Selbstverständlichkeit, als würden sie das immer so machen, und wenn das Brötchen mal an den Rippen des kleineren Wolfes herunterrutschte, wurde es mit großer Sorgfalt wieder oben hingelegt und festgeklemmt. 😀

Edit: Tja, und dann: Wer im Blog Header den Titelzusatz „…und ein Schwert“ vermißt – das Schwert ist weg. Ist irgendwie verschwunden aus meinem Leben. Wenn es wiederkommt, stelle ich es wieder rein. Oder vielleicht wird es ja eine Keule oder sowas. Oder ich bleibe unbewaffnet.

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One Comment to “Freitags-Füller und Wölfe”

  1. Du bist und bleibst nicht unbewaffnet, Du hast es nur ein Weilchen weggelegt. 🙂
    Hachja, so Besuche wären schön und irgendwie vermisse ich auch das Schattenbuchprojekt.

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