Jahresrückblick und Lieblingsweihnachtsmucke

So – Weihnachten ist ja fast da, und da ich außerdem morgen Geburtstag habe, finde ich das einen guten Zeitpunkt, um Amalas Jahresrückblick aufzugreifen, was ich hiermit tue. Ich habe noch einen Punkt eingefügt: Beruf.

FAMILIE
Hier viel Schönes (meine Hochzeit) und viel Trauriges (der Hund ist gestorben und noch einiges).

GESUNDHEIT
Im Frühling eine ewige Blasenentzündung und vor Kurzem eine richtig schöne Bronchitis, aber sonst ging es mir super.

BERUF
Hat sich nichts geändert, nur mehr Ehrenamtliches. In letzter Zeit allerdings kämpfen sich neue Ambitionen in mir frei und vorgestern erhielt ich auch ein interessantes Angebot für einen kleinen, musikalischen Nebenjob.

KREATIVITÄT
Da hat sich viel geändert. Ich habe wieder angefangen, Gedichte zu schreiben. Ich habe viel gestrickt, ein bißchen gemalt (ohne Komplexe, was das Neue daran ist) und vor allem: ich habe angefangen, Lieder zu schreiben. Das ist mir unheimlich wichtig geworden.

SPIRITUALITÄT
Hat sich auch einiges getan. 🙂

INTELLEKTUALITÄT
Hm – das hängt ja auch alles irgendwie zusammen. Ich habe bewußt Dinge gelernt und begriffen, die ich auch spirituell, kreativ erfahren habe. Ich schätze mal, intelligenter bin ich nicht geworden.

KONSUM
Wolle. Farben. Bücher.

ESSEN & TRINKEN
Sehr bewußt. Immer noch nichtmilitant vegetarisch, mit unverändert viel Begeisterung dafür. Ich kann mich in Obst und Tomaten förmlich hineinlegen. Ich backe seit diesem Jahr mein eigenes Brot im neuen Freund Broti, teils aus Backmischungen, teils nach Rezept.

ZUM ERSTEN MAL GEMACHT
Geheiratet. Ein Grab zugeschaufelt. Zufrieden genickt beim Anblick eines eigenen Werkes.

LEIDER NICHT GEMACHT
Spinnen gelernt. Tanzen und Reiten gegangen.

ALBUM ODER SONG DES JAHRES
Song: Praan von Garry Schyman
Album vielleicht „Firedance: Songs for Winter Solstice“ von Jayia. Wobei das auch schon letztes Jahr mein totaler Liebling war. Außerdem einige besonders schöne Soundtrack-Einzeltitel wie diese beiden.

LIEBLINGSORTE IN DIESEM JAHR
Die neue Wohnung. Der Wald zwischen Wohnung und Zoo und das Wolfsgehege.

ERKENNTNIS DES JAHRES
Planung ist sinnlos.

DREI BESONDERE HIGHLIGHTS
Mein erstes eigenständiges Konzert mit meinem Chor. Meine Hochzeit. Meine ersten selbstkomponierten Lieder.

DREI SCHRÖCKLICHE TIEFPUNKTE
Felix‘ Tod. Mein kurzer Versuch, ins Schulwesen zurückzukehren. Noch etwas noch zu Privates.

DREI PLÄNE FÜR’S NEUE JAHR
Meiner Kreativität freien oder wenigstens freieren Lauf lassen. Eine Möglichkeit für einen Zuverdienst oder eine bessere Stelle finden. Familie gründen.

2010 IN WENIGEN WORTEN
Chaotisch wie immer.

Und nun möchte ich Euch noch ein paar meiner absoluten Lieblingsweihnachtslieder anempfehlen. 🙂 Teilweise sind es eher Winterlieder, aber egal.

Zunächst: There ist no rose of such virtue. Schon der Text ist wunderschön. Und es gibt zwei total unterschiedliche und gleichermaßen umwerfend schöne Versionen davon: eine für Oberchor und Harfe, aus der Ceremony of Carols von Benjamin Britten (ohnehin ein echter Meilenstein der Musikgeschichte, so klein und unauffällig der Zyklus auch wirken mag) und eine zweite, leicht orientalisch angehauchte, von Sting, die auf seinem Album If On A Winter’s Night zu hören ist.

Here we go – der Britten in einer leider etwas unausgewogenen Aufnahme, aber mit einem guten Frauenchor (ich stehe so auf gute Frauenchöre…):

Zu meinen weiteren Lieblingsstücken zählen die Volkslied“klassiker“ Ostdeutschlands, die ganz ohne das Christkindl auskommen: Die Nacht ist kalt und klar, Oh Tannenbaum Du trägst ein‘ grünen Zweig und Tausend Sterne sind ein Dom.

Der Tannenbaum:

Tausend Sterne in einer wirklich historischen Aufnahme (ich finde sie eigentlich schrecklich – diese marschmäßige Schulchor-Stimmgebung… brrr)

Von der kalten und klaren Nacht habe ich leider keine Aufnahme gefunden. Hmm… davon habe ich mal einen Frauenchorsatz geschrieben, vielleicht sollte ich den mal aufnehmen. 😉

Vom „Tannenbaum“ gibt es übrigens auch unterschiedliche Textversionen der dritten Strophe. Statt
Und der mich kann versorgen,
das ist der Erde Schoß,
der läßt mich wachsen und grünen,
drum bin ich stark und groß.

gibt es auch eine christianisierte Fassung:

Und der mich kann versorgen,
das ist der liebe Gott

Was natürlich reimtechnischer Unsinn ist.

Zu meinen englischsprachigen Lieblings chistmas carols schreibe ich dann nächste Woche, sonst lädt dieser Beitrag gar nicht mehr zu Ende vor lauter Videoverlinkungen.

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