My Lord what a morning

Heute Nacht WoW gezockt. Es war super lustig. Verabredet waren wir (die vier Gildenmitglieder, die die Gilde mit einer Million Twinks füllen) an der Kathedrale, in der um 8 eine Messe gehalten wurde. Die Predigt kam von einem Mitglied einer anderen Gilde – es waren mehrere andere vertreten, die Kathedrale war ziemlich voll – und war ziemlich, ähm, fundamentalistisch. Die Emotes und Gedankenblasen der geduldigen Zuhörer (das dauerte eine Stunde) waren auch entsprechend witzig zu lesen. Dann spielten wir einfach so noch weiter und es wurde ein schöner Abend. Der Bär hatte mir Wein an den Computer gestellt, ich selbst hatte mir Kaffee gemacht, nichtmal so sehr zum wachbleiben, sondern einfach weil ich das mit Wohlfühlen verbinde, und dazu knabberte ich mit Begeisterung auf Erdnüssen herum. Ich weiß nicht, ob es die tödliche Mischung Wein-Kaffee-Nüsse ist oder nur einer der Bestandteile zu so später Stunde, aber uärgs, hatte ich heut früh Bauchweh.
Also wollte ich mir, ganz braves Kind, einen Magen-Darm-Tee zum Frühstück machen. Lege einen Teebeutel in eine Tasse, drücke auf den Wasserkocher, warte bis das Wasser kocht, beginne zu gießen und – hm? Das Wasser ist schwarz. Ich denke, ich guck nicht richtig und gieße probeweise etwas Wasser in eine Glaskaraffe. Schwarz. Ich gieße den Rest des Wassers in den Ausguß. Der ganze Ausguß schwarz. Ich öffne den Wasserkocher – kein Kaffeesatz zu sehen. Ich war seit gestern Abend (vor dem Wein!) nicht mehr in der Küche und habe den Wasserkocher heute nicht angefaßt, da er noch gut gefüllt war. Ich war auch wie gesagt nicht an der Kaffeedose – nur am Teeregal. Und dem Bären sähe es nicht ähnlich, falsche Dinge in richtige Dinge zu schütten. Bär? War heute früh irgendwas Unnormales im Gange?
Nun ja. Ich habe den Wasserkocher mit Zitronensäure gefüllt und ausgekocht. Wer weiß, vielleicht gibt es ja satanischen schwarzen Kalk. Muahaha. Und mir stattdessen einen halben Liter Orangensaft eingefüllt, damit ich es bis zu meiner Klavierschülerin die Straße runter schaffe, bei der es immer einen schönen Tee gibt.

Hoffentlich geht der satanische Kalk bis heute Mittag weg. Ich spüre Gedichte und Bilder und Musik am Anschlag und ohne Tee und Kaffee wird es kein Vergnügen, die niederzuschreiben…

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